Kommunikation und Rhetorik

Rhetorik

Frei reden heißt: nicht ablesen - nicht auswendig lernen. Wer redet, will überzeugen. Überzeugen kann nur, wer in ständigem Kontakt mit seinen Zuschauern steht. Diesen Kontakt kann nur herstellen, wer nicht gefesselt ist ein Manuskript, weil er Wort für Wort ablesen muss; wer nicht gefesselt ist, an einen auswendig gelernten Text, den er Wort für Wort aus dem Gedächtnis reproduzieren muss. Beides lenkt von den Zuschauern ab. Der Blickkontakt fördert außerdem die Konzentration. Der Redner konzentriert sich auf die Zuschauer, er beschäftigt sich mit ihnen. Die Zuschauer merken das und konzentrieren sich ihrerseits auf den Redner. So gewinnt der Redner den Eindruck: seine Worte kommen an; er liegt richtig. Das wiederum fördert seine Konzentration. Umgekehrt gilt aber auch: unkonzentrierter Redner - unkonzentriertes Publikum!

Entscheidend bei jeder freien Rede ist letztlich die überzeugende Darstellung der eigenen Person. Sie sollen kein Schauspieler werden und nicht irgendein Vorbild nachahmen, sondern sich selbst wirkungsvoll zur Geltung bringen. Glaubwürdigkeit setzt immer voraus, dass eine Einheit besteht zwischen dem Auftreten des Redners, dem Inhalt seiner Rede und der Person des Redners selbst. Diese Natürlichkeit geht bei den meisten Rednern anfänglich deshalb verloren, weil sie sich irgendwelchen vermeintlichen Regeln unterwerfen. Sie glauben, man müsse besonders lange Sätze machen, man dürfe keine Pausen einlegen, weil dies ein Zeichen der Unsicherheit sei; man müsse einen möglichst feierlichen Ton auflegen, da sonst an der Ernsthaftigkeit des Redner gezweifelt werde - und dergleichen mehr.


Diese Regeln sind falsch!!

Warum, erfahren Sie in unserem Kommunikation & Rhetorik Bereich unter http://rhetorik-dr-beck.de.


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